Wie ist trinkfair entstanden?

Das Thema CO2 und Plastik-Reduktion ist in aller Munde. Die Pariser Klimaziele scheinen aktuell unerreichbar. Aber es gehen immer mehr Menschen jeden Freitag auf die Straße, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. Immer mehr wollen Etwas tun. Aber trotzdem bleibt die Verunsicherung, weil viele noch immer nicht genau wissen, was sie wirklich beitragen können.

Die große Frage lautet: Wie bekommen wir alle – sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen – dazu, sich effektiv für den Klima- und Umweltschutz zu engagieren und ihr Verhalten zu ändern? Und das dauerhaft? Wie schaffen wir es, dass Unternehmen als Hebel in der Gesellschaft mit Vorbildcharakter Fairantwortung übernehmen und als motivierende und ermutigende Werbebotschafter zu agieren?

Mit diesen und weiteren Fragen haben wir uns in zahlreichen Gesprächen und Treffen auseinandergesetzt. Das daraus resultierende Konzept und die Vision hat uns, die Fairantwortung gAG, mit den weiteren Initiatoren, den Stadtwerken Ettlingen und Karlsruhe, zusammengeführt.

Mit gebündelten Kräften und Kompetenzen entwickelten wir trinkfair – Wasser aus dem Hahn!

Was ist die Vision von trinkfair?

Wir wollen mit trinkfair ein erstes Projekt etablieren, das die Mechanismen der sogenannten  Einstellungs-Verhaltens-Lücke der Menschen mit praktikablen Lösungen schließt.

Wir wollen sowohl die psychologischen sowie ökonomischen Hürden für ein nachhaltiges und klimaschonendes Verhalten aus dem Weg räumen.

Wir wollen Anspruch und Wirklichkeit zusammenbringen. Immer mehr Menschen möchten tatsächlich handeln – wir unterstützen die Bereitschaft dauerhaft!

Wir wollen klimaschonendes Verhalten erstrebenswert machen – ohne erhobenen Zeigefinger und ohne den Aufruf auf radikalen Verzicht. Klimaschutz muss sich gut und positiv anfühlen. Er soll alle beflügeln und nicht belasten.

Wir wollen Gewohnheiten und alte Verhaltensmuster aufbrechen und durch durchdachte Lösungen ersetzen, die keinerlei persönliche Einbußen erfordern. Und während man zum Klimaschutz beiträgt, wird das unmittelbare Lebensumfeld positiv bereichert. Eine Win-win-Situation für alle – für die Umwelt und für das eigene Leben, das mit unserem Projekt einfacher wird.

Wir wollen und können mit unserem Projekte in Deutschland den Wasserkonsum klimaneutral gestalten. Nicht weniger ist unsere Vision!

Was ist die Mission von trinkfair?

Um die Vision des klimaneutralen Wasserkonsums in Deutschland zu erreichen, wenden wir uns in erster Linie an Unternehmen. Hierfür haben wir spezielle Einsteiger-trinkfair-Sets entwickelt. Wir beraten Unternehmen und Institutionen unverbindlich, wie sie nachhaltig Ihre Wasser-und CO2 Bilanz verbessern können. Dabei richten wir unseren Blick auf die Dualität der Aktionen: den Umweltschutz unterstützen, sowie den Geldbeutel schonen und sich im Bereich der CSR glaubwürdig positionieren.

Die Ansprache des Endverbrauchers erfolgt über Aktionen und Kampagnen, wie u. a. dem großen Trinktyp-Test. Dabei werden wir die gesamte Klaviatur von digitalem Marketing, PR und Events bespielen. 

Kern der Aktion: Kaltes Wasser aus dem Hahn ist nahezu kostenfrei, vermehrt CO2-Neutral und auch das mühsame Schleppen der Wasserkisten entfällt. Wasserkonsum aus dem Hahn schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel und Rücken.

Wir wollen Deutschland flächendeckend erkennen lassen, dass Wasser aus dem Hahn sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen ein doppelter Gewinn ist!

Um die gemeinsame Vision zu erreichen, benötigen wir Unterstützer. Benötigen wir Vorbilder. Benötigen wir Mitmacher.

trinkfair – Wasser aus dem Hahn.

Was zeichnet die Trinkwasserqualität in der Region Ettlingen und Karlsruhe aus?

Das Trinkwasser der Stadtwerke Karlsruhe ist als erstes deutschlandweit als klimaneutral zertifiziert worden. Die Stadtwerke Ettlingen haben ebenfalls alle Vorkehrungen getroffen, um klimaneutrales Wasser anzubieten. Die Zertifizierung der Ettlinger Stadtwerke wird bis Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen sein.

Der Ursprung des regionalen Trinkwassers liegt in den Tiefen der Kies-und Sandschichten des Oberrheingrabens und wird von dort über Tiefbrunnen gefördert. Auf seinem Weg durch die Kiese und Sande wird das Wasser auf natürliche Weise gefiltert und nimmt aus dem Gestein wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium auf. Das Rohwasser, aus dem das regionale Trinkwasser gewonnen wird, ist mikrobiologisch von so guter Qualität, dass eine Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor nicht notwendig ist. Der Nitratgehalt des Ettlinger und Karlsruher Trinkwassers liegt mit nur 3,3 mg/L weit unterhalb des Richtwertes der Trinkwasserverordnung (50 mg/L). Auch stellt Blei im Trinkwasser in ganz Baden-Württemberg kein Problem dar, da Bleileitungen in der Trinkwasserversorgung dort seit mehr als 100 Jahren verboten sind. Zusätzlich wird das Trinkwasser in den regionalen Wasserwerken auf per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) in regelmäßigen Abständen untersucht. Dabei wird das Trinkwasser auf etwa 20 verschiedene PFC-Einzelsubstanzen getestet. Bei den bisherigen Untersuchungen wurde keine PFC-Belastung im Karlsruher Trinkwasser festgestellt. Mit dieser hervorragenden Qualität ist das Trinkwasser der Stadtwerke Karlsruhe und Ettlingen bestens für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet.  


Eine Initiative von:

Fairantwortung ist eine 2013 in Karlsruhe gegründete Unternehmerinitiative mit über vierzig Mitgliedern und Unterstützern für ein besseres Miteinander von Mensch und Natur. Sie sind Ideengeber und Mitmachgemeinschaft, die einen Beitrag zu einem gesellschaftlichen Wandel hin zu einem klimaverträglichen Wirtschaftssystem leistet.

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In Zusammenarbeit mit:

Die Stadtwerke Ettlingen GmbH (SWE) sind das kommunale Versorgungs- und Energiedienstleistungsunternehmen der Stadt Ettlingen und der Region.

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Die Stadtwerke Karlsruhe sind Energiepartner in Karlsruhe und Region für Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Besser versorgt, weiter gedacht.

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Diese Unternehmen haben schon auf trinkfair umgestellt – wann Sie?