CO2 sparen mit Wasser aus dem Hahn!

Vielerorts gibt es derzeit hitzige Diskussionen rund um das Thema Klimaschutz. Wir alle wissen, dass wir zu viel CO2 ausstoßen, zu viele nicht-erneuerbare Rohstoffe verwenden und zu viel Müll produzieren.

Wir wissen, dass wir weniger fliegen, mehr Geld für regionale, unverpackte Bio-Lebensmittel ausgeben und unseren Müll richtig trennen sollten.

Das alles sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem nachhaltigen, klimaschonenden Lebensstil – aber sie schrecken häufig auch ab, da sie aufwändig sind, Zeit, Geld und Nerven kosten.

Es gibt jedoch einen einfachen Weg, wie alle Deutschen zusammen ca. 1,5 mal so viel CO2 einsparen können, wie der gesamte innerdeutsche Flugverkehr im Jahr verursacht: durch den Umstieg von abgefülltem Flaschenwasser auf Wasser aus dem Hahn. Genau für diesen Umstieg möchte die Kampagne trinkfair begeistern und über die vielen Vorteile von Leitungswasser aufklären.

Wie viel Sie durch den Umstieg einsparen können?

Was spricht gegen Plastik- und Mehrwegflaschen?

Es gibt Produkte, für die stellen Mehrwegflaschen eine sinnvolle Lösung dar. Nicht jedoch für Trinkwasser in Deutschland und europäischen Ländern mit ähnlich hervorragender Wasserqualität. Der Pro-Kopf-Konsum von Mineralwasser hat sich in den vergangenen 50 Jahren fast verzwölffacht (1970: 12,5l, 2019: 141,7l) (Quelle: Statista).

Jährlich werden in Deutschland 16,4 Mrd. Einweg-Plastikflaschen verbraucht, was 470.000 Tonnen Müll verursacht! Zwar werden Einweg-Plastikflaschen in Deutschland fast zu 100% recycelt, davon können aber nur 25% tatsächlich wieder zur Herstellung neuer Plastikflaschen verwendet werden. Der Rest wird zu minderwertigen Produkten verarbeitet, exportiert oder verbrannt. Der Ressourcenverbrauch durch die Produktion von Einweg-Plastikflaschen in Deutschland beträgt jährlich knapp eine halbe Million Tonnen Rohöl und Erdgaskondensate und die benötigte Energie (9,5 Mrd. kwH) würde ausreichen, um 400.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen (Quelle: Deutsche Umwelthilfe). Jede Plastikflasche verursacht im Schnitt 203g CO2 (Quelle: GUTcert).

Was spricht für Leitungswasser?

Leitungswasser ist dem Flaschenwasser in allen oben genannten Punkten überlegen. Es kommt unverpackt aus der Leitung und braucht keine zusätzliche Energie und Ressourcen für eine Flasche und deren Recycling bzw. Reinigung.

Auch entfallen lästige und CO2-intensive Transportwege, denn Leitungswasser muss nicht erst abgefüllt, über lange Strecken transportiert, im Supermarkt gelagert und von dort nach Hause getragen werden.

Und schließlich verursacht die Aufbereitung und Verteilung von Leitungswasser im Netz kaum CO2-Emissionen, bzw. in Karlsruhe und Ettlingen gar keine, da diese Stadtwerke bereits klimaneutral arbeiten.

Auch auf Sprudelwasser muss nicht verzichtet werden. Von mobilen Sprudelmaschinen bis hin zu fest installierten Sprudelwasserhähnen gibt es ein umfangreiches Portfolio an Lösungen für jeden Bedarf. Hierzu beraten wir Sie gerne.

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Sie möchten wissen, wie die Zahlen zustande kommen? Lesen Sie unseren Wissensbereich.

Unternehmer übernehmen Verantwortung!

Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir nicht zu Hause, sondern am Arbeitsplatz. Darum richtet sich die trinkfair-Kampagne ausdrücklich an Unternehmer und unterstützt sie individuell und umfassend beim Umstieg auf Wasser aus dem Hahn.

Setzen Sie noch heute ein Zeichen für den Klimaschutz, und beginnen Sie, Ihr Unternehmen klimaneutral zu gestalten. Im Rahmen der trinkfair-Kampagne haben wir das Starter-Set für Unternehmen entwickelt, mit dem dieser Umstieg komfortabel gelingt.

Gerne beraten wir Sie und finden mit Ihnen gemeinsam die perfekte, individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittene trinkfair-Lösung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Wasserheld oder doch eher Wassermuffel?

Was wissen Sie über Ihr eigenes Trinkverhalten? Wie schätzen Sie sich selbst ein? Sollten Sie mehr trinken? Nehmen Sie Ihr Trinkverhalten überhaupt bewusst wahr?

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Adressierte Sustainable Development Goals (SDGs)

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (in Deutschland auch als Agenda 2030 bekannt) sind ein Meilenstein der internationalen Zusammenarbeit, auf den sich die Staatengemeinschaft 2015 in Paris geeinigt hat. Sie sollen überall auf der Welt menschenwürdiges Leben ermöglichen und bewahren. Die Ziele vereinen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte und bauen auf die Gemeinschaft aller: Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen sind gleichermaßen aufgefordert, ihr Handeln an den 17 Zielen ausrichten, denn für eine lebenswerte Zukunft müssen wir ALLE an einem Strang ziehen!

Die trinkfair-Kampagne adressiert gleich 5 der 17 Ziele:

6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung

Ziel Nr. 6 ist es, Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle zu gewährleisten. In Deutschland genießen wir den großen Luxus, dass uns bestens geprüftes, hochwertiges Trinkwasser rund um die Uhr zur Verfügung steht. Wir müssen lediglich den Wasserhahn aufdrehen und schon kommt es heraus. Jeder siebte Mensch kennt diesen Luxus nicht und darum wollen wir mit unserer Kampagne auf die hohe Qualität unseres Leitungswassers aufmerksam machen und dafür sensibilisieren, dass es ein Privileg ist, das wir mehr wertschätzen sollten.

12 – Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Art und Weise, wie zahlreiche unserer Alltagsprodukte derzeit produziert und konsumiert werden, verantwortungsvoller und nachhaltiger zu gestalten. Ein ganz einfacher Weg ist das Trinken von Leitungswasser, denn es kommt unverpackt aus dem Hahn zu jedem direkt nach Hause. Dadurch vermeidet man mit jedem Schluck große Mengen an (Plastik)Müll und Treibhausgas-Emissionen, die für Herstellung und Transport von Flaschenwasser anfallen. Unverpackt ist eben einfach besser!

13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

Der Klimawandel ist real und er stellt uns schon heute vor nie dagewesene Probleme. Die UN fordert daher umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen. Weniger fliegen, mehr pflanzliche statt tierischer Lebensmittel konsumieren, mit Fahrrad statt Auto fahren sind nur ein paar von vielen Möglichkeiten, wie wir unseren Alltag klimafreundlicher gestalten können. Eine der leichtesten und unkompliziertesten Möglichkeiten ist es, den Wasserhahn aufzudrehen und unser hochwertiges Leitungswasser, anstatt abgefülltem Mineralwasser zu trinken. Das spart (Plastik)Müll, Ressourcen, CO2 und noch dazu auch eine ganze Menge Geld!

14 – Leben unter Wasser

Ziel 14 ist es, Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Eines der größten Probleme für die Erhaltung der Meere und ihrer Lebewesen ist Plastikmüll. Jährlich landen 10 Millionen Tonnen neuen Plastiks in den Ozeanen und wenn wir unser Verhalten nicht ändern, wird 2050 mehr Plastik in ihnen schwimmen als Fische. Wir sollten also jede Möglichkeit nutzen, im Alltag auf Plastik zu verzichten. Ganz leicht geht das durch den Umstieg auf Leitungswasser, das unverpackt aus der Leitung direkt zu uns nach Hause kommt.

17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Um die Ziele zu erreichen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. So ist die trinkfair-Kampagne ein Projekt, das wir gemeinsam mit unseren Partnern, den Stadtwerken Karlsruhe und den Stadtwerken Ettlingen, ins Leben gerufen haben. Inzwischen haben wir viele Unternehmen für die Kampagne gewinnen können, die mit ihren Mitarbeitern auf Wasser aus dem Hahn umgestiegen sind und durch die Zusammenarbeit mit weiteren Stadtwerken und Wasserversorgern wächst die trinkfair-Kampagne weiter und kann auch überregional zu nachhaltigerem Verhalten inspirieren.

Initiatoren